Sonntag, 3. Januar 2010
Eine kleine Einstimmung auf die WM 2010 in Südafrika =)
Tourismuswebseitegestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet.
Dieser hatte offensichtlich Humor...
F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.
F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen(Schweden)
A: Hm - es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?
F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um allein wieder zurückzufliegen.
F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte eine
Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey's Bay schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?
F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken(USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine ... ach,vergessen Sie's. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.
F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.
F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.
F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!
F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen gibt als Männer?(Italien)
A: Ja, in Nachtklubs für Schwule.
F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich - das heißt ungefähr einmal im Jahr.
F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!
F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher - wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch dort sprechen.
F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Krankenhäusern, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen - diese können sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden für Hamster und andere Haustiere.
F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über Milch?(Deutschland)
A: Nein, wir sind ein Volk von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist bei uns illegal.
F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier ein. Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen.
(Quelle: eine Rundmail zur WM 2010)
Dienstag, 19. Mai 2009
Ein schlechtes Jahr
Es kann nur besser werden, dachte ich am Anfang.
Ich wurde eines Besseren belehrt.
Jedes Mal, wenn ich dachte, es kann nur aufwärts gehen,
kam der nächste Schlag, der mich daran erinnert hat, dass das Leben nicht fair ist.
Ich habe es gerade so satt.
Ich habe zur Zeit nicht die Kraft für all das.
Ich hasse es, dass in meinem Leben nicht einmal etwas einfach sein kann.
Das Pech klebt dieses Jahr an mir.
Scheinbar färbt es ab.
Es tut mir leid, dass es dich erwischt hat.
Ich hasse es, dass du wegen mir dein Leben umstellen musst.
Ich hasse es, dass ich fast der Grund eines Betruges gewesen wäre.
Ich hasse es, dass ich nicht weiß, ob ich hätte widerstehen können.
Und besonders hasse ich es, dass mir all das nicht mehr aus dem Kopf geht.
Vielleicht hätten wir uns niemals treffen dürfen.
Es wäre einfacher gewesen.
Aber diese Vorstellung kann ich nicht einmal fertig denken.
Der Morgen war heller mit dir.
Der Tag war froher mit deinem Lächeln.
Das Gefühl, gemocht zu werden, hat gut getan- vor allem in dieser Zeit.
Das Gefühl zu mögen habe ich mir verboten. Es hat nichts genutzt.
Ich mache weiter, jede Sekunde, jeden Tag, Woche um Woche.
Und das schon das ganze Jahr.
Niemals anhalten.
Wenn du anhältst,
fällst du.
Und stehst nicht mehr auf.
Aber ich bin müde. Und kein Ende ist in Sicht.
Die kleinen Schönheiten des Lebens sind nur noch Randnotizen.
Die vielen kleinen Lichter von euch allen
können nur gegen den großen grauen Schleier anleuchten.
Sie können ihn nicht vertreiben.
Eins der kleinen Lichter bist du.
Ich hasse es, dass das so ist und dass es nicht sein darf.
Ich hasse es, dass du jetzt aus meinem Leben verschwindest.
Auch wenn es wahrscheinlich besser ist.
Einfacher ist es nicht.
Und diese Vorstellung kann mich fertig machen.
Sonntag, 19. April 2009
so macht man's richtig!!
Wie man dem Typen, auf den man steht, definitiv NICHT zu verstehen gibt, dass man ihn mag!
(Für Ergänzungen offen!)
- Gleich im ersten Gespräch Peinlichkeiten aus der eigenen Familie ausplaudern (Er muss ja eigentlich nicht wissen, dass die Verwandten ein Alkoholproblem haben...).
- Sich ausschließlich und sehr angeregt mit anderen Männern unterhalten.
- Alle seine interessierten Fragen beantworten (möglichst sehr ausführlich, Vorträge von 5 Minuten sind Minimum!), aber selber nie Fragen stellen. Kommt in der Kombi mit Punkt 1. noch besser!
- Ihn von Weitem immer freundlich, aber sehr unverbindlich anlächeln, ihn sonst aber nicht ansprechen. Das funktioniert am besten in Kombination mit Punkt 2., und wenn der Angebetete dazu noch etwas schüchterner Natur ist!
- Auf Veranstaltungen für längere Zeit aus seinem Blickfeld verschwinden und den Eindruck erwecken, man amüsiere sich anderswo besser.
Mittwoch, 9. April 2008
- ihre Tochter,
- ihr Beruf,
- Sport (?), ...
Vorgeschichte:
- 3 oder 4 Jahre Ehe, Scheidung, kein Kontakt mehr zum Ehemann,
- wenig Kontakt zur verwitweten Mutter,
- eine kleine Gruppe guter Freunde, vielleicht ein bester Freund und eine beste Freundin, wenige sonstige Bekannte, ...
Geschlecht: männlich



Name: irgendwas Kurzes, Prägnantes. Vielleicht sowas wie "Bo", oder er wird einfach nur beim Nachnamen gerufen.
- groß,
- dunkelhaarig, dunklerer Teint, dunkle Augen
- leicht ungepflegtes Äußeres,
- unscheinbares Auftreten, ...
„Eine unerwartete Begegnung wird ihr Leben nachhaltig verändern.“
Der silbergraue BMW stand noch immer vor dem Haus.
Die zwei Männer, die darin saßen, wirkten alles andere als vertrauenerweckend und als Marie sah, dass ihre kleine Tochter Lilli im Vorgarten spielte, ergriff sie auf einmal panische Angst.
Sie rannte fast zum Gartentor, die Einkaufstüten fest umklammert, und rief ihr Kind zu sich.
Ohne inne zu halten, packte sie Lilli dann grob am Arm und zerrte sie zur Tür und ins Haus hinein.
„Mama! Du tust mir weh!“ Der empörte Schrei brachte sie ein wenig zur Besinnung und sie stellte die Tüten ab und kniete sich vor Lilli nieder.
„Es tut mir leid mein Schatz. Ich wollte dir nicht weh tun. Aber es war gerade nicht sicher da draußen...“
War es das wirklich? Marie war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie nicht nur übergeschnappt war und sich alles nur einbildete. Aber das Auto stand schon seit eingen Tagen in ihrer Straße und vermittelte ihr ein komisches Gefühl des Beobachtet-werdens. Vielleicht wollten diese Männer ja in ihr Haus einbrechen oder ihr Kind entführen. Wer wusste heutzutage schon noch, welche Ideen Menschen hatten?
Die letzten Wochen waren einfach zu stressig gewesen. Im Büro war die Hölle los und die Nachricht, dass ihre beste Freundin Annalena wahrscheinlich Krebs hatte, war ein Schock gewesen. Das konnte einen schon ein wenig aus der Bahn werfen.
Die Tüten wieder aufnehmend und mit dem Ellbogen die Tür öffnend, trat Marie in die Küche.
Er stand mitten im Raum und starrte sie an. Vor Schock wie gelähmt konnte sie nicht einmal schreien. Der Atem stockte ihr und die Tüten fielen zu Boden.
Ein paar Augenblicke bewegte sich niemand, es war totenstill. Dann fuhr Maries Hand an ihr Herz, das plötzlich anfing zu rasen. Einbrecher! Ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht. Wo war das Telefon?
Ihre Hände zuckten fast reflexartig zur Seite und er erwachte sogleich aus seiner Erstarrung.
„Tun Sie das nicht.“ Seine Stimme war tief und etwas heiser, der Befehl kurz aber umso entschiedener. Er hatte sich nicht vom Fleck bewegt, doch auf einmal war die Pistole in seiner Hand. Die Mündung zielte auf ihre Brust.
Entsetzt erstarrte sie wieder zur Salzsäure. Nur nicht schreien, nicht bewegen. Bloß nicht Lilli anlocken. Wenn ihr etwas passierte...
"Setzen Sie sich." Mit der Waffe deutete er auf den nächsten Küchenstuhl. Mechanisch kam sie seinem Befehl nach und ließ sich darauf sinken. Noch immer war sie sprachlos vor Schreck, doch er schien nicht vorzuhaben, sie gleich totzuschießen, weshalb sie sich ein wenig entspannte. Sie öffnete den Mund, doch es kam nur ein Krächzen heraus. Nachdem sie sich geräuspert hatte, war ihre Stimme wieder bereit zu sprechen. "Was wollen Sie von mir?"
"Ich werde eine Weile hier bleiben. Und Sie sollten besser alles tun, was ich Ihnen sage, dann gibt es auch keine Probleme."
Oh Gott, was hatte dieser Mann vor? Würde er sie vergewaltigen? Ihrer Tochter etwas antun? Er sah definitiv gefährlich aus. Seine große schlanke Gestalt war durchtrainiert und sowohl seine Haare als auch sein Teint und seine Augen waren dunkel. Scheinbar hatte er sich länger nicht mehr gewaschen, denn er wirkte etwas ungepflegt und seine Frisur hätte einen Friseur benötigt. Marie glaubte ihm definitiv nicht, dass es keine Probleme geben würde. Und überhaupt....
"Was heißt, Sie bleiben hier? Wer sind Sie eigentlich und wie sind Sie in mein Haus gekommen?" "Wer ich bin ist unwichtig und wenn es Sie so interessiert: Ihr Schloss an der Hintertür war kein großes Hindernis." Er hielt einen Schlüssel in die Höhe. Maries Herz machte einen erschrockenen Satz, bis ihr auffiel, dass er keinem ihrer Schlüssel ähnelte. Es musste ein Schlagschlüssel sein. Dieser Mann war gut vorbereitet oder er brach öfter in fremde Häuser ein und bedrohte unschuldige Leute, dachte sie.
"Wie geht es jetzt weiter?" Ihre Stimme war heiser und klang ein wenig wackelig, doch sie gehorchte ihr wenigstens noch. Er dachte eine Weile nach und musterte sie dabei. Seine Augen verrieten nichts von dem, was er dachte und Marie kam sich plötzlich unglaublich verloren vor. Das Gefühl, jemandem vollkommen ausgeliefert zu sein, überwältigte sie ganz plötzlich und ihr wurde bewusst, dass sie nichts tun konnte und alles machen würde, was er von ihr verlangte. Solange Lilli nichts geschah... Wenn er ihrer Tochter wehtat, konnte auch seine Pistole ihn nicht mehr retten...