Dieses Jahr war von Anfang an miserabel.
Es kann nur besser werden, dachte ich am Anfang.
Ich wurde eines Besseren belehrt.
Jedes Mal, wenn ich dachte, es kann nur aufwärts gehen,
kam der nächste Schlag, der mich daran erinnert hat, dass das Leben nicht fair ist.
Ich habe es gerade so satt.
Ich habe zur Zeit nicht die Kraft für all das.
Ich hasse es, dass in meinem Leben nicht einmal etwas einfach sein kann.
Das Pech klebt dieses Jahr an mir.
Scheinbar färbt es ab.
Es tut mir leid, dass es dich erwischt hat.
Ich hasse es, dass du wegen mir dein Leben umstellen musst.
Ich hasse es, dass ich fast der Grund eines Betruges gewesen wäre.
Ich hasse es, dass ich nicht weiß, ob ich hätte widerstehen können.
Und besonders hasse ich es, dass mir all das nicht mehr aus dem Kopf geht.
Vielleicht hätten wir uns niemals treffen dürfen.
Es wäre einfacher gewesen.
Aber diese Vorstellung kann ich nicht einmal fertig denken.
Der Morgen war heller mit dir.
Der Tag war froher mit deinem Lächeln.
Das Gefühl, gemocht zu werden, hat gut getan- vor allem in dieser Zeit.
Das Gefühl zu mögen habe ich mir verboten. Es hat nichts genutzt.
Ich mache weiter, jede Sekunde, jeden Tag, Woche um Woche.
Und das schon das ganze Jahr.
Niemals anhalten.
Wenn du anhältst,
fällst du.
Und stehst nicht mehr auf.
Aber ich bin müde. Und kein Ende ist in Sicht.
Die kleinen Schönheiten des Lebens sind nur noch Randnotizen.
Die vielen kleinen Lichter von euch allen
können nur gegen den großen grauen Schleier anleuchten.
Sie können ihn nicht vertreiben.
Eins der kleinen Lichter bist du.
Ich hasse es, dass das so ist und dass es nicht sein darf.
Ich hasse es, dass du jetzt aus meinem Leben verschwindest.
Auch wenn es wahrscheinlich besser ist.
Einfacher ist es nicht.
Und diese Vorstellung kann mich fertig machen.
Dienstag, 19. Mai 2009
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